Durch die Nutzung von Apps und Services im Internet hinterlassen Nutzer umfangreiche Spuren. Anders als in der analogen Welt bleiben diese als Daten prinzipiell verfügbar und werden von verschiedenen Diensten zu unterschiedlichen Zwecken ausgewertet und genutzt. Dieses Vorgehen ist im Regelfall durch die Geschäftsbeziehung zwischen Nutzern und Diensteanbietern legitimiert.

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Die branchenübergreifende Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform führender deutscher und europäischer Unternehmen nimmt Gestalt an. Sie heißt ab sofort verimi – ein Kunstwort angelehnt an die englischen Begriffe „verify“ und „me“. Erste Informationen zur Plattform stehen unter www.verimi.com zur Verfügung. Das Unternehmen wird seinen Standort in Berlin haben und mit mehr als 30 Mitarbeitern starten. Die Plattforminitiative liegt voll im Zeitplan und will zum Jahreswechsel 2017/18 mit dem digitalen „Generalschlüssel“ (Single-Sign-On) für das Internet an den Start gehen. Dieser wird künftig das Einloggen auf Webseiten deutlich vereinfachen und das Nutzen von Internetangeboten sicherer machen.

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Führende deutsche und europäische Unternehmen beabsichtigen, eng miteinander zu kooperieren und eine gemeinsame branchenübergreifende Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform zu schaffen. Ziel ist es, die Registrierungsvorgänge für Kunden im Internet zu vereinfachen und sicher zu gestalten. Die beteiligten Unternehmen unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung. Zu der Initiative gehören zunächst die Unternehmen Allianz, Axel Springer, Daimler und Deutsche Bank mit Postbank sowie der Technologie-Thinktank Core und Here Technologies, ein Entwickler von cloudbasierten Kartendiensten.

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Am 11. April fand an der ESMT in Berlin eine Open Lecture mit der Direktorin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde statt. Thema der mit „Innovation, Technology and Growth“ betitelten Veranstaltung waren Chancen und Risiken des technologischen Fortschritts sowie Empfehlungen des IWF an Regierungen, mit diesen Risiken umzugehen.

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Am 16. März 2017 lud die BaFin zum vierten Mal zur Informationsveranstaltung „IT-Aufsicht bei Banken“ ein, zu der sich rund 500 Teilnehmer einfanden. Während Presse und Medien in ihrer Berichterstattung (FAZ, Handelsblatt, Börsenzeitung) gegenüber der Öffentlichkeit auf die Verwundbarkeit der Bank-IT und deren Nachholbedarfe hinsichtlich IT-Sicherheit abstellten, gaben BaFin und Bundesbank wesentliche Details der kommenden Aufsicht und Prüfung der Bank-IT bekannt – in Schwerpunktvorträgen zu Bankaufsichtliche Anforderungen an die Bank-IT (BAIT), Prüfungspraxis der Bankenaufsicht zu IT-Sachverhalten, Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes (IT-SiG) durch das BSI-Gesetz sowie Payment Service Direktive (PSD) II.

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Am 21. März fand in Köln die Fachtagung „Kundenidentifizierung und Vertragsabschluss ohne Medienbruch“ statt. Zwei Themen standen im Fokus der Fachtagung: (1) Video-Ident-Verfahren und (2) Vertrauensdienste (mit Fokus auf qualifizierte elektronische Signatur QES). Die über-greifenden Fragestellung lautete, ob Video-Ident und QES tragfähige Lösungen für die digitale Zukunft des Banking bieten. Zunächst wurden dazu die rechtlichen Rahmenbedingungen prä-sentiert, ergänzend ein Praxisbeispiel zur Einführung des Video-Ident-Verfahrens vorgestellt und schließlich Anwendungsszenarien für Vertrauensdienste skizziert.

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